Leider, leider war ich es nicht, die den glücklichen Fund am Rhein gemacht hat, aber immerhin hat die Düsseldorferin die Kölnerin mit ihrem Fund übertroffen! Meine Rheingänge werde ich in der nächsten Zeit wieder aufnehmen und auf weitere Ufer ausdehnen, solange der Rhein noch so extremes Niedrigwasser hat.
Im übrigen ist es für RW und JK schon fast Tradition, sonntags nach Zons zu fahren und nach der mittäglichen Einkehr den schönen Spaziergang rund um das Städtchen zu machen. Man geht links vom Restaurant Volksgarten los und folgt dem Weg außerhalb der Stadtmauern mit ihren alten Türmen und einer Windmühle, bis man wieder am Zollturm mit dem Rheintor und der Dreifaltigkeitskapelle angelangt ist.
Der echte Rheinkiesel

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Viele sprechen angesichts der vielen Gerölle am Rhein von Rheinkieseln. Aber nur der Bergkristall, der reine, durchscheinende oder durchsichtige Quarz, SiO2, Siliziumdioxid (Kiesel – alte Bezeichnung für Silizium) darf so genannt werden. Abgerollt hat er natürlich eine raue Oberfläche mit vielen Narben. Wenn man ihn anfeuchtet, kann man seine Klarheit besser prüfen. In der Schmuckindustrie wurden die Quarze oder später auch Strasssteine geschliffen, mit einer Folie unterlegt, so dass sie regenbogenartig schillerten und in Anhängern, Ringen und Broschen als Rheinkieselschmuck verkauft.
Echter Rheinkiesel im Mineralogischen Museum der Universität Bonn, 2009 von RW fotografiert.
Echter Rheinkiesel an Maria Himmelfahrt bei extremem Niedrigwasser auf den Volmerswerther Kiesbänken gefunden, etwas angefeuchtet und auf einer ebenfalls dort gefundenen Glasscherbe fotografiert.
Schloss Fürstenau

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Abbildung aus dem Bildband Deutschland, 1924, mit einem Vorwort von Gerhart Hauptmann, Hans Thoma gewidmet, Fotografien von Kurt Hielscher, gestern beim Ausräumen des Bücherschranks der Eltern gefunden.
In Nebengebäuden des Schlosses Fürstenau in Michelstadt leben und arbeiten heute Künstler, die RW und JK 2010 besuchten. RW fotografierte den mächtigen Torbogen von 1588.
Korrespondenzen XXIV


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Anzeige in Fliegende Blätter, Band CIII № 2605 – 2630,
München, Verlag Braun & Schneider, 1895, aus der Bibliothek des Elternhauses.
Der Kongo war zu dieser Zeit unter belgischer Kolonialherrschaft, faktisch Privatstaat von König Leopold II. Der Sklavenhandel war zwar inzwischen verboten, aber die Ausbeutung war um so grausamer. Auf der Kongo-Konferenz 1884/5 auf Einladung von Otto von Bismarck hatten vierzehn Staaten versucht, die koloniale Aufteilung Afrikas unter sich zu regeln. Afrikaner waren nicht eingeladen.
Rohdiamant, Oktaeder, DR Kongo, Zirkon in Brillantschliff, Fundort unbekannt, Rohdiamant, Kubus, Mbuji Mayi, Western Kasai DR Kongo,
aus der Sammlung von RW







