Heute war ich in der Edvard Munch Ausstellung. Schon lange ist er mein Maler. Bewußt suchte ich sehr selektiv in jedem Bild nach meinen Edelsteinen und habe kostbare Bilddetails aufgesammelt. Und was soll ich sagen, am Ende waren es 23.
Karl Ove Knausgård hat die Ausstellung kuratiert und in vier Werk-Gruppen hängen lassen: Licht und Landschaft, Der Wald, Chaos und Kraft, Die Anderen.
Edvard Munch gesehen von Karl Ove Knausgård, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, bis 1. März 2020
Details aus:
Edvard Munch, Baumgruppen am Strand, der Linde-Fries, 1904, Öl auf Leinwand
Edvard Munch, Wellen am Strand, 1911/12, Öl auf Leinwand
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Heute in den frühen Morgenstunden träumte ich von Menschen, die Seltsames mit ihren Körpern veranstaltet hatten. Durch ihre Haut schimmerte an Arm, Kopf oder Oberschenkel Licht, als wären ganze Lampen implantiert worden. Andere hatten Lautsprecherboxen im Brustkorb oder am Rücken, eckig wie Koffer. Ihre Membranen waren wie Loch-Gewebe und vibrierten in dunklen Bässen. Einer spielte auf seinem Brustbein Gitarre, die Saiten im Knochen eingelassen.






