Inzwischen ist bekannt, dass ich die Zahl 23 besonders beachte und sammele. Kürzlich dachte ich zurück an die 90er Jahre, als ich, um meine Sammlung der Zahl 23 zu erweitern, an alle an einem 23. Geborene standardisierte Briefe verschickte. Diese Briefe enthielten unter anderem eine Gratulation, dass man jetzt in den Kreis der Betroffenen aufgenommen worden sei.
Auch an meine Künstler-Freundin Claudia hatte ich den Brief geschrieben. Diese ist am 23. Januar 1961 geboren worden und – am 28. Juli 2023 leider schon verstorben. Ich erinnere mich noch so gut an die vielen wunderbaren Feste zu ihrem Geburtstag in dem großen, gastfreundlichen Haus. Dort traf man zahlreiche Freunde aus Künstlerkreisen und wunderte sich, dass auch der berühmte X oder die einflussreiche Y anwesend waren und war froh, ebenfalls zu den Eingeladenen zu gehören.
Heute, am 23. Mai will ich ihrer besonders gedenken. Die 23 ist in ihren Lebensdaten schon zweimal vorhanden. Ich errechne die Quersumme ihres Geburtsdatums – heraus kommt die 23. Dann errechne ich die Quersumme ihres Sterbedatums – heraus kommt die 24. So bin ich mit Claudia besonders verbunden, da ich in meinem Traum die 24 finden sollte, stattdessen aber eine 23 fand.
Mein Traum von 1986 wird in diesem Blog des Öfteren erwähnt und auf meiner Website findet man ihn wortwörtlich. Bald wollen wir im Künstlerverein Malkasten in einem Gespräch ganz besonders an die Künstlerin Claudia van Koolwijk denken.
Anfang der 2000er Jahre fotografierte sie mich vor violettem Samt. Dazu musste ich, wie auch andere Frauen, die sie alleine oder in Gruppen fotografieren wollte, meinen Kopf durch den Schlitz eines großen Samttuches stecken.
