Gediegen Silber in größeren Klumpen kommt in der Natur eher selten vor. Meist ist es eher eingewachsen in Erzgestein, aus dem es dann gewonnen werden muss. Elementares Silber findet man jedoch auch als kleine Körner und in Form von zierlichen Ästchen oder Drähtchen, dendritisch gewachsenen Kristallen. Der indische Prinz besitzt solch ein Stück, ausgeformt wie eine winzige graue Feder, gefunden in Batopilas, Chihuahua, Mexiko. Es ist berechnet worden, dass das globale Silbervorkommen in etwa 25 Jahren abgebaut sein wird. Allerdings wird das schon in Technik und Industrie verarbeitete Silber auch recycelt, so dass die natürlichen Vorkommen geschont werden könnten.
Bei zwei jungen Goldschmiedinnen hat der indische Prinz alte Silberteile einschmelzen lassen und erhielt einen Klumpen von 57,93 Gramm. Die Form des schweren und großen Nuggets wurde durch die Mulde des Kohlebeckens und den Zufall des Schmelzvorgangs geprägt. Anschließend wurde der Klumpen anpoliert. Obwohl ein ganz wenig Gold und Kupfer in den Stücken vorhanden gewesen war, die der Prinz zum Schmelzen ausgewählt hatte, glänzt das gewonnene Stück nun wunderbar silbrig hell und wenn man es im richtigen Winkel betrachtet, kann man ein Mondgesicht erkennen.
Großes Silbernugget auf gebrannter, aber unglasierte Keramik, mit kleinem Ästchen und einem himmelblauen Glasklumpen, Sammlung RW, Fotografie RW am Symmetrietag 25. 3. 25






Ich erinnere mich genau, dass die Zwillinge uns ärgerten. Sie zogen meiner Freundin an den langen Haaren. Der hinten stehende Junge hat seine Flöte schon ausgepackt, der andere hat sie im Etui gelassen und geschultert. Er schaut genau wie ich mit großen Augen in Richtung des Fotografen. Beim Konzert hatte ich den Anschluss bei den Noten verpasst und tat beim Flöten nur so als ob. Ich hatte eine dunkle Blockflöte und ich weiß, dass immer zuviel Spucke im Spiel war. Singen tat ich lieber und gern hätte ich mehr von der Musik gelernt. Den schauenden Jungen hab ich letztes Jahr bei der Beerdigung seines älteren Bruders wieder gesehen. In unserer alten Dorf-Kirche St. Peter und Paul. Mindestens zwei Peter hatten wir in der Klasse, die Mädchen hießen Carla, Evi und Angelika. Meine Klassenkameradinnen trugen damals fast alle winzige Ohringe, ich nicht, das galt als gewöhnlich. Mit einem Mädchen tauschte ich einen silbernen Freundschaftsring, das war aber schnell vorbei und ich mochte sie nicht mehr.

