Gediegen Silber an einem besonderen Symmetrietag

Gediegen Silber in größeren Klumpen kommt in der Natur eher selten vor. Meist ist es eher eingewachsen in Erzgestein, aus dem es dann gewonnen werden muss. Elementares Silber findet man jedoch auch als kleine Körner und in Form von zierlichen Ästchen oder Drähtchen, dendritisch gewachsenen Kristallen. Der indische Prinz besitzt solch ein Stück, ausgeformt wie eine winzige graue Feder, gefunden in Batopilas, Chihuahua, Mexiko. Es ist berechnet worden, dass das globale Silbervorkommen in etwa 25 Jahren abgebaut sein wird. Allerdings wird das schon in Technik und Industrie verarbeitete Silber auch recycelt, so dass die natürlichen Vorkommen geschont werden könnten.
Bei zwei jungen Goldschmiedinnen hat der indische Prinz alte Silberteile einschmelzen lassen und erhielt einen Klumpen von 57,93 Gramm. Die Form des schweren und großen Nuggets wurde durch die Mulde des Kohlebeckens und den Zufall des Schmelzvorgangs geprägt. Anschließend wurde der Klumpen anpoliert. Obwohl ein ganz wenig Gold und Kupfer in den Stücken vorhanden gewesen war, die der Prinz zum Schmelzen ausgewählt hatte, glänzt das gewonnene Stück nun wunderbar silbrig hell und wenn man es im richtigen Winkel betrachtet, kann man ein Mondgesicht erkennen.

Großes Silbernugget auf gebrannter, aber unglasierte Keramik, mit kleinem Ästchen und einem himmelblauen Glasklumpen, Sammlung RW, Fotografie RW am Symmetrietag 25. 3. 25