Am Ufer des Sees erschrecke ich vor einer weit entfernten Gestalt zwischen den hohen, alten Bäumen. Näherkommend sehe ich den albernen Fuchs, der aufrecht steht und eine rote Jacke trägt. Auf der Landstraße tritt ein Reh aus dem Wald hervor. Warnschilder haben uns schon aufmerksam gemacht, so dass wir vorsichtig und langsam fahren. Das Tier schaut kurz und entscheidet sich dann, schnell durch ein Loch der Hecke eines Vorgartens zu verschwinden. Gestern Abend, auf der Rückfahrt vom Meer, sehen wir in der Dämmerung ein Hirschkalb mit wenigen weißen Punkten auf dem Fell vom rechten Straßenrand herantreten. Ich fahre sehr langsam und halte an. Es läuft über die Straße zum Waldrand, zögert kurz, blickt in unsere Richtung und kehrt wieder um, verschwindet im Gebüsch.
Auf den Gewässern und auch auf den Pferdekoppeln haben sich die Kanadagänse breit gemacht. Sie werden nicht mehr bestaunt und bewundert ob ihres schönen Federkleides. Im Gegenteil, sie werden als lästig angesehen, überall sieht man ihre dunklen Kothaufen. Der braungrauen Entenmutter, in deren Gefolge zwölf Küken schwimmen, widme ich einen kleinen Film mit dem Smartphone. Die auf dem Uferweg dösenden Männchen der Stockenten wollen uns noch nicht einmal Platz machen, stattdessen stecken sie ihre smaragd- und ultramarinfarbenen Hälse ins Gefieder. Den Ohrenklemmer im Bad heute Morgen und die Bremse auf der Wanderung zum Hessenstein erwähne ich nur am Rande.