Die steinalte Sophia geht falsch mit der Zeit um, als hätte sie noch soviel davon. Sie weiß darum, aber sie quält sich mit einer Lähmung, die ihre persönliche Zeit anhält oder sie einfach verstreichen lässt. Manchmal jedoch kommt es ihr ganz deutlich in den Sinn, dass genau jener Augenblick auch zu ihrer Zeit gehört, in dem die alte Standuhr des Nachbarn zur falschen Zeit fünfmal schlägt. Da geht sie hinaus und sieht auf dem Spaziergang am Rhein hoch oben am Himmel den Mond auf dem Rücken liegen, während die Sonne den Horizont im Westen noch weiter färben will.