{"id":8036,"date":"2023-11-17T19:05:21","date_gmt":"2023-11-17T18:05:21","guid":{"rendered":"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/?p=8036"},"modified":"2023-11-17T19:05:21","modified_gmt":"2023-11-17T18:05:21","slug":"im-brauhaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/im-brauhaus\/","title":{"rendered":"Im Brauhaus"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/023ImBrauhaus.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-8037\" src=\"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/023ImBrauhaus-700x933.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"933\" srcset=\"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/023ImBrauhaus-700x933.jpg 700w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/023ImBrauhaus-225x300.jpg 225w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/023ImBrauhaus-768x1024.jpg 768w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/023ImBrauhaus-800x1067.jpg 800w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/023ImBrauhaus.jpg 1125w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><br \/>\nAn einem regnerischen Abend im November gingen die Freunde in ein traditionelles Brauhaus. F\u00fcnfmal gerollte Bratwurst, dreimal mit Sauerkraut pur, zweimal mit Kohlrabi und Kartoffeln und einmal Muscheln rheinische Art. Dazu tranken sie Altbier vom Fass und zum Abschluss einen Samtkragen. Es war h\u00f6llisch laut, die Kellner hatten ihre Freude daran, abger\u00e4umte Teller und Gl\u00e4ser auf die Ablage zu knallen und frisch gesp\u00fcltes Besteck mit Karacho in die passenden Schubladen zu schmettern \u2013 nun, man sa\u00df in der N\u00e4he der Essensausgabe \u2013 vielleicht war das der Fehler. Die Kellner in blauen Sch\u00fcrzen kebbelten sich, den Kollegen boxend und schubsend. \u00dcberhaupt herrschte ein reges Treiben, viele Japaner, Chinesen und Menschen anderer fremder L\u00e4nder schoben sich am Tisch der Freunde vorbei. Die Asiaten bestellten sich meist Eisbein mit Sauerkraut oder die ofenfrische Schweinehaxe.<br \/>\nDas Brauhaus existiert schon seit 1838 in der Stadt am Rhein. In den holzget\u00e4felten R\u00e4umen h\u00e4ngen bis heute viele Gem\u00e4lde der D\u00fcsseldorfer Malerschule \u2013 besonders eindr\u00fccklich das gro\u00dfe Wandgem\u00e4lde von Wilhelm Schreuer (1866 -1933)<em> Im Jahr 1814 ziehen Russen in die Ratinger Stra\u00dfe. <\/em><br \/>\nIch war dabei, als die Freunde zusammen a\u00dfen und tranken. Ich mag die Tradition in meiner Heimatstadt, f\u00fchle mich angezogen von dem Gedanken, dass Menschen gemeinsam Bier trinken und Bratwurst essen, so wie sie es schon vor 185 Jahren taten. Zu Haus bei mir h\u00e4ngt auch ein Bild von Schreuer \u2013 eine Dorfszene, die sich hier am Niederrhein zugetragen haben k\u00f6nnte. Man sieht zwei M\u00e4dchen, einen Pferdeknecht, einen kleinen Jungen, den Hund, das Pferd und ein paar niedrige H\u00e4user. Das eine gr\u00f6\u00dfere M\u00e4dchen mit hellem Haar und wei\u00dfem H\u00e4ubchen schaut sich unvermittelt zum Betrachter um. Ich hab mich in ihr schon fr\u00fcher immer wiedererkannt und wollte dieses Bild so gerne von meiner Tante erben. Und so kam es auch und ich bin ihr sehr dankbar.<\/p>\n<h5><em>Im Schumacher an der Ostra\u00dfe, Fotografie RW November 2023<\/em><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An einem regnerischen Abend im November gingen die Freunde in ein traditionelles Brauhaus. F\u00fcnfmal gerollte Bratwurst, dreimal mit Sauerkraut pur, zweimal mit Kohlrabi und Kartoffeln und einmal Muscheln rheinische Art. Dazu tranken sie Altbier vom Fass und zum Abschluss einen Samtkragen. 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