{"id":7328,"date":"2022-10-01T17:07:53","date_gmt":"2022-10-01T15:07:53","guid":{"rendered":"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/?p=7328"},"modified":"2022-10-01T17:47:44","modified_gmt":"2022-10-01T15:47:44","slug":"the-worlds-worries","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/the-worlds-worries\/","title":{"rendered":"The Worries of the World"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/022Sothebys.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-large wp-image-7329\" src=\"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/022Sothebys-700x893.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"893\" srcset=\"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/022Sothebys-700x893.jpg 700w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/022Sothebys-235x300.jpg 235w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/022Sothebys-768x980.jpg 768w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/022Sothebys-800x1020.jpg 800w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/022Sothebys.jpg 1176w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a>Der indische Prinz wird vom 6. bis zum 11. Oktober nach Paris reisen, um an einigen Auktionen des Hauses Sotheby&#8217;s teilzunehmen. Es geht um das pr\u00e4chtige H\u00f4tel Lambert, dessen Gem\u00e4lde, M\u00f6bel, Porzellan, Silber, Juwelen und Wunderkammerobjekte versteigert werden sollen. Das auf der \u00cele Saint-Louis im 4. Arrondissement gelegene Geb\u00e4ude, das von Louis Le Vau entworfen wurde, ist urspr\u00fcnglich zwischen 1640 und 1644 f\u00fcr den Finanzier Jean-Baptiste Lambert errichtet worden. Das Stadtpalais geh\u00f6rt inzwischen dem Emir von Quatar, Sheikh Hamad bin Abdullah Al Thani. Schon 2007 hatte der indische Prinz sich ge\u00e4rgert, dass der neue Besitzer das Palais umbauen lassen wollte, inklusive Einbau einer Tiefgarage, von Aufz\u00fcgen und Sicherheitsz\u00e4unen. Die Stadt Paris lie\u00df den Emir jedoch nicht gew\u00e4hren und heute hei\u00dft es bei Sotheby&#8217;s, dass das Haus nach einer sorgf\u00e4ltigen und einf\u00fchlsamen Restaurierung in seinen alten Glanz zur\u00fcckgef\u00fchrt und mit wertvollen Sch\u00e4tzen ausgestattet wurde.<br \/>\nDer indische Prinz verbrachte Stunden, um die einzelnen Lots zu studieren. Seine drei Favoriten waren eine Brosche <em>Fleur de Lys<\/em> des 18. Jahrhunderts mit einem himmelblauen Saphir und Rosendiamanten, eine kleines ovales Gem\u00e4lde von <em>Robert Hubert<\/em>, die antike Statue Marc Aurels auf dem Pferde zeigend, an deren Fu\u00dfe einige Personen r\u00f6mische Altert\u00fcmer aus einer Erdh\u00f6hle herausholen. Sein liebstes war jedoch das dritte Lot, eine Bonbonniere <em>Steinkabinett<\/em>, von Johann Christian Neuber, um 1780 geschaffen, die \u00fcber 80 verschiedene edle Gesteinsproben, meist Achate, in Gold gefasst vereinte. Diese waren mit Nummern versehen und man konnte nachlesen, um welche Steine es sich handelte. Die Nummer 23 schien ein bl\u00e4ulich schimmernder Chalcedon zu sein. Der Sch\u00e4tzpreis liegt zwischen 180000 und 250000 Euro.<\/p>\n<h5><em>Bildschirmfoto aus dem Online-Katalog von Sotheby&#8217;s, 1. Oktober 2022<\/em><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der indische Prinz wird vom 6. bis zum 11. Oktober nach Paris reisen, um an einigen Auktionen des Hauses Sotheby&#8217;s teilzunehmen. Es geht um das pr\u00e4chtige H\u00f4tel Lambert, dessen Gem\u00e4lde, M\u00f6bel, Porzellan, Silber, Juwelen und Wunderkammerobjekte versteigert werden sollen. Das auf der \u00cele Saint-Louis im 4. 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