{"id":7143,"date":"2022-06-16T13:39:16","date_gmt":"2022-06-16T11:39:16","guid":{"rendered":"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/?p=7143"},"modified":"2022-06-18T18:25:37","modified_gmt":"2022-06-18T16:25:37","slug":"6000-jahre-gold","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/6000-jahre-gold\/","title":{"rendered":"6000 Jahre Gold"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/022Goldnuggets.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-7144\" src=\"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/022Goldnuggets-700x933.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"933\" srcset=\"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/022Goldnuggets-700x933.jpg 700w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/022Goldnuggets-225x300.jpg 225w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/022Goldnuggets-768x1024.jpg 768w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/022Goldnuggets-800x1067.jpg 800w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/022Goldnuggets.jpg 1125w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><br \/>\nZu Hause betrachtete der indische Prinz seine aus Australien mitgebrachten Goldnuggets. Es waren historische St\u00fccke aus einem alten Fund. Sogenanntes Seifengold, das aus Quarzgestein durch Verwitterung herausgel\u00f6st wird und sich zum Beispiel in den Ufersanden der Fl\u00fcsse wiederfindet. Die hochgiftigen Methoden, mit Quecksilber oder Blaus\u00e4ureverbinungen aus zermahlenem Gestein Gold zu gewinnen, lehnte er ab. Seine Nuggets stammten aus dem Fund <em>Welcome Stranger<\/em>, der 1869 in Australien unter einer Baumwurzel entdeckt wurde. Das circa 70 kg schwere Riesenst\u00fcck wurde zerschlagen und sp\u00e4ter durch die Bank von England eingeschmolzen. \u00dcber komplizierte Wege hatte der indische Prinz ein paar St\u00fccke, die im Besitz der Nachfahren der Finder waren, erwerben k\u00f6nnen.<br \/>\nJetzt sind in Uganda 31 Millionen Tonnen Golderzvorkommen entdeckt worden, aus denen man bis zu 320 000 Tonnen reines Gold f\u00f6rdern k\u00f6nne. Angeblich wurde schon ein chinesisches Unternehmen angesprochen, das in Busia im Osten des Landes eine Bergbaugesellschaft gr\u00fcnden soll. T\u00e4glich k\u00f6nnten bis zu 5000 Kilogramm Gold gef\u00f6rdert werden. Der indische Prinz wollte sich genau erkundigen, mit welchen Methoden das Gold gewonnen werden soll. Wenn ganze Gebirge zermahlen werden sollten, um dann in giftigen Schlamm verwandelt zu werden, der ganze Landstriche zerst\u00f6ren w\u00fcrde, wollte er an h\u00f6chster Stelle intervenieren. Genau so kritisch betrachtete er 4000 bis 5000 Meter tiefe Sch\u00e4chte, die ebenso Demolierungen der Landschaft in gigantischem Ausma\u00df bedeuten w\u00fcrden. Seine eigene Gier nach Gold und Edelsteinen schob der indische Prinz in die hinterste Ecke seiner \u00dcberlegungen. Stattdessen ordnete er seine Nuggets mit einem Citrin und einem antiken Mauerbruchst\u00fcck zu einem kleinen <em>Nature Morte<\/em> an.<\/p>\n<h5><em>F\u00fcnf vergoldete Nuggets aus gebranntem Ton, Citrin und Ziegelrest, Fotografie RW, Sammlung RW Juni 2022<br \/>\nGoldvorkommen in Uganda, Quelle Handelsblatt<\/em><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Hause betrachtete der indische Prinz seine aus Australien mitgebrachten Goldnuggets. Es waren historische St\u00fccke aus einem alten Fund. Sogenanntes Seifengold, das aus Quarzgestein durch Verwitterung herausgel\u00f6st wird und sich zum Beispiel in den Ufersanden der Fl\u00fcsse wiederfindet. Die hochgiftigen Methoden, mit Quecksilber oder Blaus\u00e4ureverbinungen aus zermahlenem Gestein Gold zu gewinnen, lehnte er ab. 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