{"id":4517,"date":"2020-03-19T19:57:08","date_gmt":"2020-03-19T18:57:08","guid":{"rendered":"http:\/\/ruth23weber.de\/blog\/?p=4517"},"modified":"2020-04-26T11:22:26","modified_gmt":"2020-04-26T09:22:26","slug":"multhoepen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/multhoepen\/","title":{"rendered":"Multh\u00f6pen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/2002Albino.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-4518 size-large\" src=\"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/2002Albino-700x525.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/2002Albino-700x525.jpg 700w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/2002Albino-300x225.jpg 300w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/2002Albino-768x576.jpg 768w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/2002Albino-800x600.jpg 800w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/2002Albino-80x60.jpg 80w, https:\/\/ruth23weber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/2002Albino.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a>In der Corona-Klausur lese ich in dem schmalen B\u00e4ndchen \u00ab<em>Wense<\/em>\u00bb von Christian Schulteisz. Er befasst sich mit der historischen Figur des Hans J\u00fcrgen von der Wense (1894 &#8211; 1966), dessen \u00ab<em>Wanderjahre<\/em>\u00bb ich schon vor einiger Zeit las und darin von seinen Funden im Reinhardswald bei Kassel h\u00f6rte, als er Reste von gr\u00fcnem Waldglas an den Orten verlassener Glash\u00fctten fand. Auch erz\u00e4hlte er von dem Alchemisten Johannis Kunckel, der um 1680 die Rezepturen des Goldrubinglases entscheidend verbesserte. Ich war damals mit meiner Schwester und meinem Bruder gleich in den Reinhardswald gegangen, um vielleicht auch Glasreste unter den Wurzeln der vom Sturm gef\u00e4llten alten B\u00e4ume zu finden. Die Glash\u00fctten in diesem Wald produzierten wohl noch bis ins 19. Jahrhundert. Vom Reinhardswald Richtung Norden zum Schloss Schw\u00f6bber unweit von Hameln (einst Familiensitz derer von M\u00fcnchhausen, weit verzweigt verwandt mit Wense) sind es 18 Stunden zu Fu\u00df. Von der Wense hat all diese Gegenden durchwandert. In Schulteisz&#8216; Roman hei\u00dft es: \u00ab<em>Wense durchstreift und verla\u0308sst den Garten, (von Schloss Schw\u00f6bber, Anmerkung RW) sucht weiter n\u00f6rdlich nach dem Sophienhof, der ihm aus einem zoologischen Aufsatz bekannt ist. Darin hei\u00dft es, dass sich beidseits der Humme, bis hinter Gro\u00df-Berkel, das Revier der wei\u00dfen Maulw\u00fcrfe erstrecke.\u00bb <\/em>Hier trifft er auf den alten Staats von Wacquant-Geozelles<em>,<\/em> Autor des zoologischen Aufsatzes \u00fcber die Maulw\u00fcrfe. \u00ab\u00ab<em>Staats von Wacquant-Geozelles hat sich aufgerichtet. \u00bbSind Sie Zoologe?\u00ab \u00bbNur ein begeisterungsf\u00e4higer Mensch. Bereits durch den etymologischen Exkurs zu Anfang hatten Sie mich gewonnen: ein Maulwurfsforscher in Multh\u00f6pen!\u00ab Und schon ist das Eis gebrochen und sie lachen und sprechen von Multhucken, von Mul und Mol, M\u00fcll und M\u00f6ll, M\u00fclm und Mulm.\u00bb\u00bb<br \/>\n<\/em>Da erinnerte ich mich an einen Besuch in Winterthur vor etwa 18 Jahren, dort hatte ich im Naturkundemuseum Albinomaulw\u00fcrfe gesehen und fotografiert.<em><br \/>\n<\/em>Dank an Chris, der mir das sch\u00f6ne und kuriose Buch von Schulteisz schenkte<em>.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<h5><em>Christian Schulteisz, Wense, Berenberg 2020<br \/>\n<\/em><em>J\u00fcrgen von der Wense, Wanderjahre, Matthes und Seitz, Berlin 2006<br \/>\nAlbino, Naturkundemuseum <\/em><em>Winterthur<\/em><em>, Fotografie RW 2002<\/em><\/h5>\n<h5><em>&nbsp;<\/em><\/h5>\n<h5 class=\"bookauthor\"><em>&nbsp;<\/em><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Corona-Klausur lese ich in dem schmalen B\u00e4ndchen \u00abWense\u00bb von Christian Schulteisz. 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